Industriefachwirt/in (IHK) - Bachelor Professional of Management for Industry
Dein IHK-Abschluss für die Industrie – vollständig digital, praxisnah und mit dem Lernkonzept, das wirklich funktioniert.
Unser Online-Vorbereitungskurs begleitet dich durch alle Handlungsbereiche der IHK-Prüfung zum Geprüften Industriefachwirt – mit Live-Webinaren, persönlicher Betreuung und flexibler Zeiteinteilung.
Produktionsprozesse verstehen, Industrieunternehmen steuern, Verantwortung übernehmen – unser Kurs zum Industriefachwirt IHK führt dich Schritt für Schritt durch alle prüfungsrelevanten Inhalte. Strukturierte Live-Sitzungen, intelligente Wiederholungssysteme und flexibel abrufbare Lernmaterialien – damit du dein Ziel erreichst, nebenberuflich oder im Vollzeitkurs.
Der Online-Vorbereitungskurs deckt beide Prüfungsteile strukturiert ab – die wirtschaftsbezogenen Qualifikationen ebenso wie die handlungsspezifischen Qualifikationen mit ihren industriespezifischen Handlungsbereichen und das situationsbezogene Fachgespräch.
Ob du den Industriefachwirt online berufsbegleitend neben dem Job machst oder dich in einem Vollzeitkurs intensiv vorbereitest – du lernst in interaktiven Live-Webinaren mit erfahrenen Dozenten und vertiefst dein Wissen in flexiblen Selbstlernphasen mit Lernkarten, Übungsaufgaben und persönlicher Betreuung.
Mit deinem Abschluss als Geprüfter Industriefachwirt erreichst du DQR-Stufe 6 – bundesweit anerkannt und einem akademischen Bachelor gleichwertig. In der englischen Fassung des IHK-Zeugnisses trägt er die Bezeichnung Bachelor Professional of Management for Industry (CCI) – warum das die Übersetzung ist und nicht der deutsche Titel, erklären wir im Beitrag Ist der Wirtschaftsfachwirt ein Bachelor Professional?.
Vollzeit oder berufsbegleitend – beides 100 % online
Auf den Geprüften Industriefachwirt (IHK) kannst du dich bei Input Education in zwei Formaten vorbereiten: Vollzeit in 5 Monaten oder berufsbegleitend in 12 Monaten. Beide laufen zu 100 % online als Live-Webinar mit Dozenten, ohne Präsenztermine und ortsunabhängig, beide führen zur selben IHK-Prüfung und zum selben Abschluss. Der Unterschied liegt allein im Tempo und darin, wann der Unterricht stattfindet.
Vollzeit
5 MonateLive-Unterricht an Werktagen vormittags, dazu Selbstlernphasen – rund 35 Stunden pro Woche insgesamt.
Dieses Format befindet sich gerade in der finalen Fertigstellung und wird demnächst freigeschaltet.
Passt, wenn du dich für einige Monate voll auf die Weiterbildung konzentrieren kannst.
Berufsbegleitend
12 MonateLive-Unterricht an zwei Abenden pro Woche, dazu Selbstlernphasen – rund 10 bis 15 Stunden pro Woche insgesamt.
Dieses Format befindet sich gerade in der finalen Fertigstellung und wird demnächst freigeschaltet.
Passt, wenn du neben Job und Familie lernst und feste Abende dafür freihalten kannst.
Die ausgeschriebenen Durchläufe mit ihren genauen Terminen stehen in der Kursübersicht, die Formate im Einzelnen in 3.3.
Warum Input Education und nicht ein etablierter Anbieter?
Auf den Geprüften Industriefachwirt (IHK) kannst du dich bei vielen Anbietern vorbereiten, und alle führen zur selben IHK-Prüfung. Live-Unterricht im Webinar bekommst du inzwischen fast überall – das ist kein Grund, sich für uns zu entscheiden. Der Unterschied liegt in dem, was zwischen den Terminen passiert: welches Material du bekommst, wie viel du üben kannst und wer den Lehrgang gebaut hat. Bei Input Education sind die Live-Termine der Rahmen – und dazwischen liegen Lernskripte, Aufgaben, Lernkarten und Tests, die wir alle selbst erstellt haben.
| Kriterium | Bei Input Education | Worauf du beim Vergleich achten solltest |
|---|---|---|
| Übungsaufgaben | Bei uns: ein vollständiges Aufgabenwerk, fertig im Kurs enthalten – in drei Schwierigkeitsstufen und in den Formaten der Prüfung (Auswahlfragen, Lückentexte, freie Antworten), dazu Abschlusstests je Modul | Frag nach: Wie viele Übungsaufgaben sind enthalten – und liegen sie fertig vor, oder entstehen sie erst, wenn ein Dozent sie mitbringt? |
| Lernmaterial | Bei uns: Lernskripte und Aufgaben aus einem Guss – dieselben Begriffe, dieselben Rechenwege, dieselbe Handschrift. Die Aufgabe fragt genau das, was das Skript vorher am Beispiel erklärt hat, und der Unterricht spricht dieselbe Sprache | Frag nach: Wer hat das Lernmaterial geschrieben, und passen Skript, Aufgaben und Unterricht zueinander? |
| Wiederholen | Bei uns: eingebaut, nicht Hausaufgabe: digitale Lernkarten mit einem eigenen Wiederholungstermin für jede Karte und Selbsttests. Die Plattform merkt sich pro Karte, wie sicher du sie hattest, und stellt daraus deinen nächsten Lauf zusammen – Wiederholungen und neue Karten in einer Portion, die in den Tag passt | Frag nach: Ist Wiederholung Teil des Kurses, oder ist sie deine Aufgabe nach dem Unterricht? |
| Wenn etwas nicht sitzt | Bei uns: Sinni, unser KI-Lernbegleiter, antwortet aus unserem eigenen Lernskript und nennt dir die Stelle, aus der die Antwort kommt – rund um die Uhr, auch wenn die nächste Session erst übermorgen ist | Frag nach: Wen fragst du, wenn abends eine Frage auftaucht – und woher weißt du, dass die Antwort aus dem Kursmaterial kommt? |
| Zuschnitt auf die Prüfung | Bei uns: jede Aufgabe, jede Lernkarte und jede Skriptstelle ist einem Handlungsbereich der IHK-Prüfung zugeordnet – der Stoff hängt am Rahmenplan, nicht am Kurskalender | Frag nach: Lässt sich zu jedem Handlungsbereich der Prüfung zeigen, welches Material dazugehört? |
| Dozenten | Bei uns: pro Modul ein fester Dozent, der das Fach über den ganzen Durchlauf begleitet. Wir planen die Durchläufe mit etwa 20 Teilnehmern, damit Fragen in der Session Platz haben | Frag nach: Wechseln die Dozenten innerhalb eines Fachs, und mit wie vielen Teilnehmern läuft eine Session? |
| Umfang und Aufzeichnung | Bei uns: feste Live-Termine über die ganze Laufzeit, 100 % online ohne Präsenztermine, die Sessions zusätzlich als Aufzeichnung bis zur Prüfung, soweit die Aufnahme technisch gelingt | Frag nach: Wie viele Unterrichtseinheiten sind es genau – und bleiben die Aufzeichnungen bis zur Prüfung verfügbar? |
| Preis | Bei uns: steht auf dieser Seite, sobald der nächste Durchlauf buchbar ist, mit allem, was enthalten ist – und mit dem, was nicht enthalten ist | Frag nach: Steht der Preis auf der Website, und was ist darin nicht enthalten? |
Wer das gebaut hat
Wir haben diese Prüfung selbst gemacht und die Vorbereitung als Teilnehmer erlebt. Was uns damals gefehlt hat, waren nicht mehr Folien, sondern Aufgaben zum Üben – in Varianten, in Stufen, auf Prüfungsniveau – und Erklärungen, die den Rechenweg zeigen statt nur das Ergebnis. Genau das ist bei uns eingebaut, weil wir es vermisst haben. Dazu sind wir selbst als Prüfer tätig und kennen den Maßstab, mit dem eine Lösung bewertet wird; unsere Aufgaben sind so gebaut, wie bewertet wird.
Wann wir nicht die richtige Wahl sind
Feste Termine sind eine Verpflichtung. Wenn dein Alltag sie nicht verlässlich zulässt – Schichtdienst, häufige Reisen, unplanbare Wochen –, dann ist ein Lehrgang im Selbststudium für dich die passendere Wahl. Die Live-Sessions sind bei uns der Kern des Konzepts und kein Zusatzangebot. Fällt einmal ein Termin aus deinem Kalender, holst du ihn in der Regel über die Aufzeichnung nach; wäre das die Regel statt die Ausnahme, zahlst du für etwas, das du nicht nutzt. Wie sich Vollzeit und berufsbegleitend im Einzelnen unterscheiden, steht in 3.3.
Du willst wissen, welche Türen dir der Industriefachwirt IHK öffnet und warum dieser Abschluss gleichwertig zu einem Bachelor ist?
Hier erfährst du alles über deine neuen Karrierechancen, Einsatzmöglichkeiten und warum diese Qualifikation deine berufliche Zukunft nachhaltig verändert.
Der geprüfte Industriefachwirt (IHK) ist ein IHK-Fortbildungsabschluss für Fachkräfte mit kaufmännischer, verwaltender oder industriell-technischer Ausbildung oder entsprechender Berufspraxis, geregelt in einer bundesweit geltenden Prüfungsverordnung. Er steht im Deutschen Qualifikationsrahmen auf Niveau 6, derselben Stufe wie ein Bachelor, und wird in einer zweiteiligen Prüfung vor der IHK erworben.
Mit dieser IHK-Weiterbildung qualifizierst du dich gezielt für verantwortungsvolle Tätigkeiten in Industriebetrieben jeder Größenordnung. Du eignest dir fundiertes betriebswirtschaftliches Fachwissen an und entwickelst industriespezifische Kompetenzen, die dich zur gefragten Fach- und Führungskraft machen.
Als geprüfter Industriefachwirt IHK kannst du:
- Wertschöpfungsprozesse ganzheitlich erfassen und steuern
- Produktionsabläufe wirtschaftlich gestalten und kontinuierlich verbessern
- Bereichsübergreifende Projekte eigenständig leiten
- Mitarbeiter zielorientiert führen und entwickeln
- Unternehmerisch denken und verantwortungsvoll handeln
Diese Fortbildung ebnet dir den Weg zu Führungsaufgaben im industriellen Umfeld – ganz gleich, ob du in der Produktion, im Vertrieb, in der Materialwirtschaft, im Controlling oder in der Organisation tätig werden möchtest.
Das Besondere am Industriefachwirt:
Als geprüfter Industriefachwirt bildest du die Brücke zwischen Produktion, kaufmännischer Steuerung und Unternehmensleitung. Du durchleuchtest Geschäftsabläufe, erkennst Verbesserungsmöglichkeiten und setzt Optimierungen gemeinsam mit deinen Kollegen um. Dabei jonglierst du souverän zwischen betriebswirtschaftlichen Kennziffern, Qualitätsstandards und Kundenwünschen.
Ja – der Geprüfte Industriefachwirt IHK ist einem Bachelor gleichwertig. Der Deutsche Qualifikationsrahmen führt ihn unter seinem Abschlussnamen auf Niveau 6 – derselben Niveaustufe wie ein akademischer Bachelor. Die Gleichwertigkeit hängt an dieser Stufe, nicht an der Bezeichnung auf dem Zeugnis.
In der englischen Fassung des IHK-Zeugnisses, die du dir ausstellen lassen kannst, trägt der Abschluss die Bezeichnung „Bachelor Professional of Management for Industry (CCI)" – gedacht als Einordnungshilfe für das Ausland. Das ist die Übersetzung, nicht der deutsche Abschlusstitel: „Bachelor Professional“ ist nach § 53c des Berufsbildungsgesetzes die gesetzliche Bezeichnung der zweiten beruflichen Fortbildungsstufe – sie beginnt dort mit den Worten „Bachelor Professional in“ und wird von der jeweiligen Fortbildungsordnung vergeben. Für den Industriefachwirt steht diese Novellierung noch aus: § 1 Absatz 3 der Prüfungsverordnung kennt als Abschlussbezeichnung allein „Geprüfter Industriefachwirt/Geprüfte Industriefachwirtin“. Woran der Unterschied hängt, zeigt der Beitrag Ist der Wirtschaftsfachwirt ein Bachelor Professional? an zwei Zeugnissen im Vergleich – für den Industriefachwirt gilt dieselbe Regel.
Ausführliche Informationen zum DQR-System und zur internationalen Anerkennung findest du in FAQ 7.5.
Dein Weg in Führungspositionen
Der Abschluss zum geprüften Industriefachwirt IHK qualifiziert dich für Führungsaufgaben auf der mittleren Managementebene. Mögliche Positionen nach deiner Weiterbildung:
- Leitung einer Produktionsabteilung
- Teamführung in Einkauf oder Vertrieb
- Produktionsplanung und -steuerung
- Projektleitung für bereichsübergreifende Vorhaben
- Betriebsleitung
- Spezialist für Arbeitssicherheit und Qualitätssicherung
Einkommensentwicklung
Dein IHK-Abschluss als geprüfter Industriefachwirt verbessert deine Verdienstmöglichkeiten spürbar. Mit deiner höheren Qualifikation kannst du selbstbewusst Gehaltsverhandlungen führen und den Zugang zu besser bezahlten Stellen erreichen.
Deine Einkommensperspektiven:
- Start nach Abschluss: Je nach Branche, Standort und Betriebsgröße unterschiedlich
- Führungsebene: Überdurchschnittliche Bezahlung
- Langfristig: Stetiges Gehaltswachstum durch erweiterte Verantwortung
Einsatz in verschiedenen Industriebranchen
Als geprüfter Industriefachwirt bist du in nahezu allen produzierenden Branchen gefragt:
- Fahrzeugindustrie: Produktionssteuerung, Qualitätssicherung, Lieferantenkoordination
- Maschinenbau: Fertigungsorganisation, Arbeitsvorbereitung, technischer Vertrieb
- Chemische Industrie: Prozesssteuerung, Anlagenkoordination, betriebswirtschaftliche Steuerung
- Elektroindustrie: Produktionsorganisation, Materialsteuerung, Projektkoordination
- Nahrungsmittelindustrie: Produktionsplanung, Hygiene- und Qualitätsüberwachung
Diese breite Einsetzbarkeit macht dich zu einem vielseitigen Experten im industriellen Bereich.
Die IHK-Fortbildung zum geprüften Industriefachwirt wendet sich an berufserfahrene Fachkräfte aus dem industriellen Umfeld, die ihre Karriere vorantreiben möchten. Du verfügst bereits über praktische Erfahrungen aus der Industrie und willst diese durch fundiertes betriebswirtschaftliches und industriespezifisches Fachwissen ergänzen.
Der Industriefachwirt ist die richtige Wahl für dich, wenn du:
- Erfahrungen im industriellen, kaufmännischen oder technischen Umfeld gesammelt hast
- Führungsaufgaben in der Industrie wahrnehmen möchtest
- Produktionsabläufe durchdringen und wirtschaftlich optimieren willst
- Deine berufliche Entwicklung im industriellen Sektor beschleunigen möchtest
- Praxisbezogen lernen und sofort nutzbares Fachwissen aufbauen willst
Wer nimmt typischerweise teil:
Produktionsmitarbeiter mit Entwicklungswunsch
Du bist in der Fertigung, Produktionsplanung oder Arbeitsvorbereitung tätig und strebst mehr Verantwortung an. Der Industriefachwirt IHK vermittelt dir die Fähigkeiten für Führungsaufgaben im industriellen Umfeld.
Technische Fachkräfte mit wirtschaftlichem Weitblick
Du hast einen technischen Beruf erlernt und bereits betriebswirtschaftliche Tätigkeiten übernommen. Nun willst du dein kaufmännisches Wissen systematisch erweitern und formell anerkennen lassen.
Meister und Techniker mit Managementambitionen
Du besitzt bereits einen Meister- oder Technikerabschluss und möchtest ergänzend betriebswirtschaftliche Fähigkeiten entwickeln, um den Sprung ins mittlere Management zu schaffen.
Kaufleute in Industriebetrieben
Du arbeitest in Einkauf, Vertrieb oder Controlling eines produzierenden Unternehmens und möchtest die industriellen Zusammenhänge tiefer verstehen und größere Verantwortung schultern.
Was du mitbringen solltest:
Formale Voraussetzungen: Die präzisen Zulassungskriterien für die IHK-Prüfung findest du in Kapitel 3.
Persönliche Eigenschaften:
- Begeisterung für betriebswirtschaftliche und produktionsorientierte Themen
- Motivation zum selbstgesteuerten Lernen
- Bereitschaft, Zeit in deine berufliche Entwicklung zu stecken
- Entschlossenheit, deine industrielle Karriere gezielt voranzubringen
- Ausdauer über die gesamte Weiterbildungsdauer
Als geprüfter Industriefachwirt IHK eröffnen sich dir vielfältige Tätigkeitsbereiche in produzierenden Unternehmen. Deine Qualifikation bereitet dich gezielt auf die spezifischen Anforderungen der Industrie vor.
Deine Arbeitsbereiche:
Produktion und Fertigung
Du organisierst und lenkst Produktionsvorgänge, optimierst Fertigungsverfahren und gewährleistest reibungslose Abläufe in der Produktion. Dabei balancierst du zwischen Qualitätsansprüchen, Wirtschaftlichkeit und Termintreue und leitest dein Team ergebnisorientiert.
Produktionsplanung und -steuerung
Du orchestrierst Materialströme, planst Maschinenkapazitäten und sorgst für optimale Auslastung der Fertigungsanlagen. Dabei kooperierst du eng mit Einkauf, Vertrieb und Logistikabteilungen.
Materialwirtschaft und Beschaffung
Du führst Lieferantenverhandlungen, verbesserst Einkaufsprozesse und stellst eine wirtschaftliche Bestandsführung sicher. Dabei findest du das richtige Gleichgewicht zwischen Verfügbarkeit, Güte und Wirtschaftlichkeit.
Vertrieb und Kundenbetreuung
Du betreust Geschäftskunden, erarbeitest Angebote und koordinierst die Auftragsabwicklung. Dabei verknüpfst du technisches Verständnis mit kaufmännischem Gespür und leistest einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg.
Qualitätssicherung
Du etablierst Qualitätsrichtlinien, überwachst Fertigungsvorgänge und stellst die Einhaltung von Standards und Regelwerken sicher. Dabei treibst du die stetige Verbesserung der Produktqualität voran.
Controlling und Finanzsteuerung
Du wertest betriebswirtschaftliche Kennziffern aus, erstellst Berichte und unterstützt die Geschäftsleitung bei wirtschaftlichen Weichenstellungen. Dabei überwachst du Haushalte und erkennst Planabweichungen zeitnah.
Projektkoordination
Du steuerst abteilungsübergreifende Vorhaben, orchestrierst Teams und führst anspruchsvolle Projekte erfolgreich zum Abschluss. Dabei jonglierst du souverän mit Zeit, Budget und Qualitätsanforderungen.
Damit du genau weißt, worauf du dich vorbereitest: Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie die IHK-Prüfung aufgebaut ist und welche Inhalte dich erwarten.
So gehst du ohne böse Überraschungen und mit klarem Plan in deine Prüfung.
Die IHK-Prüfung zum geprüften Industriefachwirt ist in zwei Teile gegliedert, die unterschiedliche Kompetenzbereiche abdecken. Du musst beide Teile erfolgreich abschließen, um den Abschluss zu erlangen. Wie sie sich gliedern, steht in § 3 der Prüfungsverordnung (Verordnung vom 25. Juni 2010, zuletzt geändert am 9. Dezember 2019).
Die Prüfungsstruktur:
Teil 1: Wirtschaftsbezogene Qualifikationen (schriftlich)
- Volks- und Betriebswirtschaft
- Rechnungswesen
- Recht und Steuern
- Unternehmensführung
Teil 2: Handlungsspezifische Qualifikationen (schriftlich + mündlich)
- Finanzwirtschaft im Industrieunternehmen
- Produktionsprozesse
- Marketing und Vertrieb
- Wissens- und Transfermanagement
- Führung und Zusammenarbeit
- Situationsbezogenes Fachgespräch (mündlich)
Der erste Prüfungsteil vermittelt dir die wirtschaftliche Basis, die für deine Tätigkeit als Industriefachwirt unverzichtbar ist.
Prüfungsformat Teil 1:
- 4 schriftliche Klausuren mit diesen gesetzlichen Mindestbearbeitungszeiten:
- Volks- und Betriebswirtschaft: mindestens 60 Minuten
- Rechnungswesen: mindestens 90 Minuten
- Recht und Steuern: mindestens 60 Minuten
- Unternehmensführung: mindestens 90 Minuten
- Aufgabentypen: Komplexe Aufgabenstellungen, Rechnungen, Aufgaben zum Abwägen und Beurteilen
- Gesamtdauer höchstens 330 Minuten: Die Zeiten oben sind Mindestwerte, die tatsächliche Bearbeitungszeit kann darüber liegen. Beides regelt § 4 Absatz 5 der Prüfungsverordnung.
Die vier Prüfungsbereiche:
1. Volks- und Betriebswirtschaft
Du demonstrierst, dass du volkswirtschaftliche Zusammenhänge verstehst und auf industrielle Fragestellungen anwenden kannst:
- Wirtschaftsordnungen und Marktmechanismen
- Konjunktur und Wirtschaftspolitik
- Unternehmensformen und -zusammenschlüsse
- Standortentscheidungen
2. Rechnungswesen
Hier liegt der Fokus auf der Kosten- und Leistungsrechnung als zentrales Steuerungsinstrument:
- Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung
- Deckungsbeitragsrechnung
- Kalkulationsverfahren
- Auswertung betrieblicher Kennzahlen
- Plankostenrechnung
3. Recht und Steuern
Du wendest rechtliche Regelungen und steuerliche Grundlagen auf praxisnahe Fälle an:
- Bürgerliches Recht und Handelsrecht
- Gesellschaftsrecht
- Arbeitsrecht
- Steuerrecht (Grundlagen)
4. Unternehmensführung
In diesem Bereich zeigst du, dass du strategische und operative Führungsaufgaben durchdringst:
- Unternehmensplanung und -organisation
- Personalmanagement
- Projektmanagement
- Qualitätsmanagement
Bewertung Teil 1:
Jeder der vier Bereiche wird einzeln bewertet. Du benötigst in jedem Bereich mindestens 50 Punkte (von 100), um Teil 1 zu bestehen. Der Durchschnitt aller vier Bereiche ergibt deine Gesamtnote für Teil 1.
Im zweiten Prüfungsteil zeigst du, dass du komplexe industrielle Situationen analysieren und Lösungen entwickeln kannst. Die Aufgaben sind praxisnah und industriespezifisch gestaltet.
Prüfungsformat Teil 2:
Schriftlich:
- 2 Situationsaufgaben (Teil 1 und Teil 2)
- Je 240 Minuten pro Teil
- Jeder Teil findet an einem separaten Prüfungstag statt
- Fallstudien aus der Industriepraxis
Mündlich:
- Situationsbezogenes Fachgespräch (30 Minuten)
- Präsentation und Diskussion einer betrieblichen Problemstellung
Die fünf Handlungsbereiche:
1. Finanzwirtschaft im Industrieunternehmen
Du planst und bewertest Investitionen und steuerst finanzielle Prozesse im industriellen Kontext:
- Investitionsrechnung und -controlling
- Finanzierungsformen
- Liquiditätsmanagement
- Budgetplanung und -kontrolle
2. Produktionsprozesse
Du gestaltest und optimierst industrielle Fertigungsabläufe:
- Produktionsplanung und -steuerung
- Fertigungsverfahren und Arbeitsvorbereitung
- Qualitätssicherung in der Produktion
- Lean Production und kontinuierliche Verbesserung
3. Marketing und Vertrieb
Du entwickelst Marketingstrategien und steuerst den Vertrieb im industriellen Umfeld:
- B2B-Marketing und Marktanalyse
- Vertriebssteuerung
- Customer Relationship Management
- Angebotskalkulation
4. Wissens- und Transfermanagement
Du organisierst den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit im Unternehmen:
- Wissensmanagement-Systeme
- Informationsflüsse gestalten
- Change Management
- Organisationsentwicklung
5. Führung und Zusammenarbeit
Du beweist deine Führungskompetenz und Sozialkompetenz im industriellen Umfeld:
- Mitarbeiterführung und -motivation
- Kommunikation und Konfliktmanagement
- Teamentwicklung
- Moderations- und Präsentationstechniken
Das situationsbezogene Fachgespräch:
In der mündlichen Prüfung präsentierst du eine industrielle Problemstellung und diskutierst diese mit dem Prüfungsausschuss:
Ablauf:
- Präsentation (ca. 10 Minuten): Du stellst eine Fallsituation vor und erläuterst deine Lösungsansätze
- Fachgespräch (ca. 20 Minuten): Die Prüfer stellen Fragen und diskutieren mit dir über deine Lösungen
Themen des Fachgesprächs:
Das Fachgespräch knüpft an die schriftlichen Situationsaufgaben an. Du kannst aus zwei Themenvorschlägen wählen, die dir ca. 30 Minuten vor dem Gespräch vorgelegt werden.
Bewertung Teil 2:
Die beiden schriftlichen Situationsaufgaben werden separat bewertet – jede Prüfung bringt maximal 100 Punkte.
Zum Bestehen benötigst du:
- Insgesamt mindestens 100 Punkte aus 200 möglichen Punkten (50%)
- Ein Ausgleich zwischen beiden Prüfungen ist möglich
Das bedeutet: Wenn du in einer Situationsaufgabe schwächer abschneidest, kannst du dies durch eine stärkere Leistung in der anderen Aufgabe ausgleichen.
Das Fachgespräch fließt zusätzlich in die Gesamtnote ein und muss ebenfalls mit mindestens 50 Punkten bestanden werden.
Am Ende deiner Weiterbildung bereiten wir dich in einem speziellen Prüfungsvorbereitungsmodul gezielt auf beide Prüfungsteile vor. Dieses Modul ist in zwei Bereiche gegliedert:
Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung
Prüfungsnahe Aufgaben
Du bearbeitest eigene, prüfungsnahe Aufgaben, die sich an Format und Schwierigkeitsgrad der Original-IHK-Prüfungen orientieren.
Probeklausuren
Unter realistischen Bedingungen schreibst du Probeklausuren und erhältst detailliertes Feedback.
Zeitmanagement-Training
Du lernst, deine Zeit in der Prüfung optimal einzuteilen und alle Aufgaben sicher zu bearbeiten.
Lösungsstrategien
Wir zeigen dir bewährte Strategien für verschiedene Aufgabentypen.
Vorbereitung auf die mündliche Prüfung
Simulierte Fachgespräche
Du übst die mündliche Prüfungssituation mit erfahrenen Dozenten und bekommst wertvolle Tipps.
Präsentationstechniken
Du lernst, wie du deine Lösungsansätze überzeugend präsentierst.
Feedback und Optimierung
Wir geben dir individuelles Feedback zu deiner Performance.
Bestanden ist die Prüfung, wenn beide Teile bestanden sind: in Teil 1 jeder der vier Bereiche mit mindestens 50 Punkten, in Teil 2 die beiden Situationsaufgaben zusammen mit mindestens 100 von 200 Punkten und das Fachgespräch mit mindestens 50 Punkten.
Bestehensregeln:
- Teil 1: Alle vier Bereiche müssen mit mindestens 50 Punkten bestanden werden
- Teil 2:
- Die beiden schriftlichen Situationsaufgaben ergeben zusammen 200 Punkte
- Du benötigst insgesamt mindestens 100 Punkte (50%)
- Ein Ausgleich zwischen beiden Prüfungen ist möglich
- Das Fachgespräch muss zusätzlich mit mindestens 50 Punkten bestanden werden
- Beide Teile müssen erfolgreich absolviert werden
Wiederholungsmöglichkeiten:
Solltest du einen Prüfungsteil nicht bestehen, kannst du diesen zweimal wiederholen. Du musst nur die nicht bestandenen Bereiche erneut ablegen.
Gesamtnote:
Deine Abschlussnote errechnet sich aus dem Durchschnitt von Teil 1 und Teil 2. Die IHK stellt dir nach bestandener Prüfung ein Zeugnis mit detaillierter Notenübersicht aus.
Ob Vollzeit oder berufsbegleitend, mit Bildungsgutschein oder Aufstiegs-BAföG – finde heraus, welcher Weg zu deiner Lebenssituation passt.
Wir zeigen dir, wie du gefördert wirst – 50 % Zuschuss plus ein zinsgünstiges Darlehen mit 50 % Teilerlass nach bestandener Prüfung – und welche Voraussetzungen du für den Start mitbringen musst.
Für die Zulassung zur Industriefachwirt-Prüfung gibt es verschiedene Wege. Sie sind in § 2 der Prüfungsverordnung festgelegt; die IHK prüft individuell, ob du die Voraussetzungen erfüllst.
Deine Zugangswege zur Prüfung:
Weg 1: Mit kaufmännischer oder industrieller Ausbildung
Du hast eine dreijährige kaufmännische, verwaltende oder industriell-technische Ausbildung abgeschlossen? Dann kannst du direkt zur Prüfung zugelassen werden – ohne zusätzliche Berufspraxis.
Beispiele für passende Ausbildungen:
- Industriekaufmann/-frau
- Industriemechaniker/in
- Mechatroniker/in
- Elektroniker/in für Betriebstechnik
- Zerspanungsmechaniker/in
Weg 2: Mit anderer dreijähriger Ausbildung + 1 Jahr Berufspraxis
Du hast eine andere dreijährige Ausbildung abgeschlossen? Dann benötigst du zusätzlich mindestens ein Jahr Berufserfahrung in industriellen, kaufmännischen oder technischen Tätigkeiten.
Was zählt als relevante Berufspraxis:
- Tätigkeiten in Produktion, Fertigung, Qualitätssicherung
- Aufgaben in Einkauf, Vertrieb, Logistik
- Arbeitsvorbereitung und Produktionsplanung
- Technische Sachbearbeitung
- Projektassistenz im industriellen Umfeld
Weg 3: Mit sonstiger Ausbildung + 2 Jahre Berufspraxis
Du hast eine Ausbildung in einem anderen Bereich absolviert? Mit mindestens zwei Jahren relevanter Berufserfahrung im industriellen, kaufmännischen oder technischen Bereich kannst du zur Prüfung zugelassen werden.
Weg 4: Ohne Ausbildung mit 3 Jahren Berufspraxis
Auch ohne formale Berufsausbildung ist der Zugang möglich: Du benötigst dann mindestens drei Jahre einschlägige Berufstätigkeit in industriellen, kaufmännischen oder technischen Bereichen.
Wichtig zu wissen:
Die IHK prüft individuell, ob deine Berufserfahrung für die Zulassung ausreicht. Dabei kommt es auf die Inhalte deiner bisherigen Tätigkeiten an – nicht nur auf die Dauer. Wir unterstützen dich gerne bei der Klärung deiner Zulassungsvoraussetzungen und helfen dir bei der Zusammenstellung der notwendigen Nachweise.
Die IHK-Prüfung zum Industriefachwirt findet bundesweit zweimal jährlich statt – im Frühjahr (März/April) und im Herbst (September/Oktober). Die Anmeldung erfolgt eigenständig bei deiner zuständigen IHK, in der Regel 3–4 Monate vor dem Prüfungstermin.
Alle Details zu Ablauf, Fristen und Prüfungsgebühren findest du in FAQ 7.2.
Du machst den Industriefachwirt 100 % online – ortsunabhängig per Live-Webinar, ohne Präsenztermine. Wir bieten dir flexible Lernmodelle: Vollzeit (5 Monate, ideal für eine fokussierte Vorbereitung) oder berufsbegleitend in Teilzeit (12 Monate, perfekt neben dem Job). Alle Formate kombinieren Live-Webinare mit Selbstlernphasen und führen zum selben IHK-Abschluss.
Ausführliche Informationen zu Ablauf, Zeiten und Zeitaufwand findest du in FAQ 2.2.
Deine Vorbereitung auf den Industriefachwirt IHK ist nach der ZFU-Zulassung umfassend förderbar. Mit dem Aufstiegs-BAföG erhältst du 50 % Zuschuss plus ein zinsgünstiges Darlehen mit 50 % Teilerlass nach bestandener Prüfung – einkommensunabhängig. Weitere Optionen: Meisterbonus, steuerliche Absetzbarkeit und Bildungsgutschein.
Zwei Voraussetzungen dafür sind bei uns noch im Verfahren: Das Aufstiegs-BAföG setzt für Fernlehrgänge eine Zulassung durch die Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) voraus – unser Zulassungsantrag läuft. Der Bildungsgutschein setzt eine AZAV-Zertifizierung voraus, an der wir arbeiten. Wir informieren dich, sobald sie vorliegen.
Alle Fördermöglichkeiten mit Rechenbeispielen findest du in FAQ 6.3.
Erfahre, wie unser bewährtes 50/50-Konzept aus Live-Webinaren und Selbstlernphasen funktioniert und warum digitales Lernen dich flexibel und trotzdem optimal auf die IHK-Prüfung vorbereitet. Wir begleiten dich von der ersten Unterrichtsstunde bis zum erfolgreichen Abschluss.
Bei Input Education lernst du 100 % digital mit unserem bewährten 50/50-Konzept: 50 % interaktive Live-Webinare mit erfahrenen Dozenten, 50 % flexible Selbstlernphasen mit Lernkarten, Übungsaufgaben und persönlicher Betreuung.
Alle Details zum Lernkonzept und den Materialien findest du in FAQ 2.3.
Verfügbare Termine:
Für diesen Fachbereich ist gerade kein Durchlauf ausgeschrieben.
Schreib uns, wenn du auf den nächsten Start warten möchtest.
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