Fachbereich: Industriefachwirt/in - Bachelor Professional of Business
Industriefachwirt/in - Bachelor Professional of Business
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Du willst wissen, welche Türen dir der Industriefachwirt IHK öffnet und warum dieser Abschluss gleichwertig zu einem Bachelor ist?
Hier erfährst du alles über deine neuen Karrierechancen, Einsatzmöglichkeiten und warum diese Qualifikation deine berufliche Zukunft nachhaltig verändert.
Du strebst eine verantwortungsvolle Position in produzierenden Unternehmen an und willst betriebliche Abläufe aktiv gestalten? Der geprüfte Industriefachwirt IHK verschafft dir Zugang zu anspruchsvollen Fach- und Führungsaufgaben im industriellen Sektor.
Mit dieser IHK-Weiterbildung qualifizierst du dich gezielt für verantwortungsvolle Tätigkeiten in Industriebetrieben jeder Größenordnung. Du eignest dir fundiertes betriebswirtschaftliches Fachwissen an und entwickelst industriespezifische Kompetenzen, die dich zur gefragten Fach- und Führungskraft machen.
Als geprüfter Industriefachwirt IHK kannst du:
- Wertschöpfungsprozesse ganzheitlich erfassen und steuern
- Produktionsabläufe wirtschaftlich gestalten und kontinuierlich verbessern
- Bereichsübergreifende Projekte eigenständig leiten
- Mitarbeiter zielorientiert führen und entwickeln
- Unternehmerisch denken und verantwortungsvoll handeln
Diese Fortbildung ebnet dir den Weg zu Führungsaufgaben im industriellen Umfeld – ganz gleich, ob du in der Produktion, im Vertrieb, in der Materialwirtschaft, im Controlling oder in der Organisation tätig werden möchtest.
Das Besondere am Industriefachwirt:
Als geprüfter Industriefachwirt bildest du die Brücke zwischen Produktion, kaufmännischer Steuerung und Unternehmensleitung. Du durchleuchtest Geschäftsabläufe, erkennst Verbesserungsmöglichkeiten und setzt Optimierungen gemeinsam mit deinen Kollegen um. Dabei jonglierst du souverän zwischen betriebswirtschaftlichen Kennziffern, Qualitätsstandards und Kundenwünschen.
Mit dem Abschluss geprüfter Industriefachwirt IHK erhältst du die international anerkannte Bezeichnung "Bachelor Professional in Business Management (CCI)" und bist auf DQR-Level 6 eingestuft – auf gleicher Stufe mit einem akademischen Bachelor-Abschluss. Deine berufliche Fortbildung besitzt damit denselben Wert wie ein Hochschulstudium und wird europaweit anerkannt.
Was bringt dir die DQR-Einstufung:
- Internationale Anerkennung in ganz Europa
- Transparente Vergleichbarkeit mit Hochschulabschlüssen
- Verbesserte Bewerbungschancen im In- und Ausland
- Zugang zu weiterfürenden Fortbildungen (z.B. geprüfter Betriebswirt IHK)
Ausführliche Informationen zum DQR-System, zur Gleichwertigkeit mit dem Bachelor-Abschluss und zur internationalen Anerkennung findest du in unseren FAQ
Dein Weg in Führungspositionen
Der Abschluss zum geprüften Industriefachwirt IHK qualifiziert dich für Führungsaufgaben auf der mittleren Managementebene. Mögliche Positionen nach deiner Weiterbildung:
- Leitung einer Produktionsabteilung
- Teamführung in Einkauf oder Vertrieb
- Produktionsplanung und -steuerung
- Projektleitung für bereichsübergreifende Vorhaben
- Betriebsleitung
- Spezialist für Arbeitssicherheit und Qualitätssicherung
Einkommensentwicklung
Dein IHK-Abschluss als geprüfter Industriefachwirt verbessert deine Verdienstmöglichkeiten spürbar. Mit deiner höheren Qualifikation kannst du selbstbewusst Gehaltsverhandlungen führen und den Zugang zu besser bezahlten Stellen erreichen.
Deine Einkommensperspektiven:
- Start nach Abschluss: Je nach Branche, Standort und Betriebsgröße unterschiedlich
- Führungsebene: Überdurchschnittliche Bezahlung
- Langfristig: Stetiges Gehaltswachstum durch erweiterte Verantwortung
Einsatz in verschiedenen Industriebranchen
Als geprüfter Industriefachwirt bist du in nahezu allen produzierenden Branchen gefragt:
- Fahrzeugindustrie: Produktionssteuerung, Qualitätssicherung, Lieferantenkoordination
- Maschinenbau: Fertigungsorganisation, Arbeitsvorbereitung, technischer Vertrieb
- Chemische Industrie: Prozesssteuerung, Anlagenkoordination, betriebswirtschaftliche Steuerung
- Elektroindustrie: Produktionsorganisation, Materialsteuerung, Projektkoordination
- Nahrungsmittelindustrie: Produktionsplanung, Hygiene- und Qualitätsüberwachung
Diese breite Einsetzbarkeit macht dich zu einem vielseitigen Experten im industriellen Bereich.
Die IHK-Fortbildung zum geprüften Industriefachwirt wendet sich an berufserfahrene Fachkräfte aus dem industriellen Umfeld, die ihre Karriere vorantreiben möchten. Du verfügst bereits über praktische Erfahrungen aus der Industrie und willst diese durch fundiertes betriebswirtschaftliches und industriespezifisches Fachwissen ergänzen.
Der Industriefachwirt ist die richtige Wahl für dich, wenn du:
- Erfahrungen im industriellen, kaufmännischen oder technischen Umfeld gesammelt hast
- Führungsaufgaben in der Industrie wahrnehmen möchtest
- Produktionsabläufe durchdringen und wirtschaftlich optimieren willst
- Deine berufliche Entwicklung im industriellen Sektor beschleunigen möchtest
- Praxisbezogen lernen und sofort nutzbares Fachwissen aufbauen willst
Wer nimmt typischerweise teil:
Produktionsmitarbeiter mit Entwicklungswunsch
Du bist in der Fertigung, Produktionsplanung oder Arbeitsvorbereitung tätig und strebst mehr Verantwortung an. Der Industriefachwirt IHK vermittelt dir die Fähigkeiten für Führungsaufgaben im industriellen Umfeld.
Technische Fachkräfte mit wirtschaftlichem Weitblick
Du hast einen technischen Beruf erlernt und bereits betriebswirtschaftliche Tätigkeiten übernommen. Nun willst du dein kaufmännisches Wissen systematisch erweitern und formell anerkennen lassen.
Meister und Techniker mit Managementambitionen
Du besitzt bereits einen Meister- oder Technikerabschluss und möchtest ergänzend betriebswirtschaftliche Fähigkeiten entwickeln, um den Sprung ins mittlere Management zu schaffen.
Kaufleute in Industriebetrieben
Du arbeitest in Einkauf, Vertrieb oder Controlling eines produzierenden Unternehmens und möchtest die industriellen Zusammenhänge tiefer verstehen und größere Verantwortung schultern.
Was du mitbringen solltest:
Formale Voraussetzungen: Die präzisen Zulassungskriterien für die IHK-Prüfung findest du in Kapitel 3.
Persönliche Eigenschaften:
- Begeisterung für betriebswirtschaftliche und produktionsorientierte Themen
- Motivation zum selbstgesteuerten Lernen
- Bereitschaft, Zeit in deine berufliche Entwicklung zu stecken
- Entschlossenheit, deine industrielle Karriere gezielt voranzubringen
- Ausdauer über die gesamte Weiterbildungsdauer
Als geprüfter Industriefachwirt IHK eröffnen sich dir vielfältige Tätigkeitsbereiche in produzierenden Unternehmen. Deine Qualifikation bereitet dich gezielt auf die spezifischen Anforderungen der Industrie vor.
Deine Arbeitsbereiche:
Produktion und Fertigung
Du organisierst und lenkst Produktionsvorgänge, optimierst Fertigungsverfahren und gewährleistest reibungslose Abläufe in der Produktion. Dabei balancierst du zwischen Qualitätsansprüchen, Wirtschaftlichkeit und Termintreue und leitest dein Team ergebnisorientiert.
Produktionsplanung und -steuerung
Du orchestrierst Materialströme, planst Maschinenkapazitäten und sorgst für optimale Auslastung der Fertigungsanlagen. Dabei kooperierst du eng mit Einkauf, Vertrieb und Logistikabteilungen.
Materialwirtschaft und Beschaffung
Du führst Lieferantenverhandlungen, verbesserst Einkaufsprozesse und stellst eine wirtschaftliche Bestandsführung sicher. Dabei findest du das richtige Gleichgewicht zwischen Verfügbarkeit, Güte und Wirtschaftlichkeit.
Vertrieb und Kundenbetreuung
Du betreust Geschäftskunden, erarbeitest Angebote und koordinierst die Auftragsabwicklung. Dabei verknüpfst du technisches Verständnis mit kaufmännischem Gespür und leistest einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg.
Qualitätssicherung
Du etablierst Qualitätsrichtlinien, überwachst Fertigungsvorgänge und stellst die Einhaltung von Standards und Regelwerken sicher. Dabei treibst du die stetige Verbesserung der Produktqualität voran.
Controlling und Finanzsteuerung
Du wertest betriebswirtschaftliche Kennziffern aus, erstellst Berichte und unterstützt die Geschäftsleitung bei wirtschaftlichen Weichenstellungen. Dabei überwachst du Haushalte und erkennst Planabweichungen zeitnah.
Projektkoordination
Du steuerst abteilungsübergreifende Vorhaben, orchestrierst Teams und führst anspruchsvolle Projekte erfolgreich zum Abschluss. Dabei jonglierst du souverän mit Zeit, Budget und Qualitätsanforderungen.
Damit du genau weißt, worauf du dich vorbereitest: Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie die IHK-Prüfung aufgebaut ist und welche Inhalte dich erwarten.
So gehst du ohne böse Überraschungen und mit klarem Plan in deine Prüfung.
Die IHK-Prüfung zum geprüften Industriefachwirt ist in zwei Teile gegliedert, die unterschiedliche Kompetenzbereiche abdecken. Du musst beide Teile erfolgreich abschließen, um den Abschluss zu erlangen.
Die Prüfungsstruktur:
Teil 1: Wirtschaftsbezogene Qualifikationen (schriftlich)
- Volks- und Betriebswirtschaft
- Rechnungswesen
- Recht und Steuern
- Unternehmensführung
Teil 2: Handlungsspezifische Qualifikationen (schriftlich + mündlich)
- Finanzwirtschaft im Industrieunternehmen
- Produktionsprozesse
- Marketing und Vertrieb
- Wissens- und Transfermanagement
- Führung und Zusammenarbeit
- Situationsbezogenes Fachgespräch (mündlich)
Der erste Prüfungsteil vermittelt dir die wirtschaftliche Basis, die für deine Tätigkeit als Industriefachwirt unverzichtbar ist.
Prüfungsformat Teil 1:
- 4 schriftliche Klausuren:
- Volks- und Betriebswirtschaft: 60 Minuten
- Rechnungswesen: 90 Minuten
- Recht und Steuern: 60 Minuten
- Unternehmensführung: 90 Minuten
- Aufgabentypen: Komplexe Aufgabenstellungen, Rechnungen, Aufgaben zum Abwägen und Beurteilen
- Insgesamt 300 Minuten Prüfungszeit
Die vier Prüfungsbereiche:
1. Volks- und Betriebswirtschaft
Du demonstrierst, dass du volkswirtschaftliche Zusammenhänge verstehst und auf industrielle Fragestellungen anwenden kannst:
- Wirtschaftsordnungen und Marktmechanismen
- Konjunktur und Wirtschaftspolitik
- Unternehmensformen und -zusammenschlüsse
- Standortentscheidungen
2. Rechnungswesen
Hier liegt der Fokus auf der Kosten- und Leistungsrechnung als zentrales Steuerungsinstrument:
- Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung
- Deckungsbeitragsrechnung
- Kalkulationsverfahren
- Auswertung betrieblicher Kennzahlen
- Plankostenrechnung
3. Recht und Steuern
Du wendest rechtliche Regelungen und steuerliche Grundlagen auf praxisnahe Fälle an:
- Bürgerliches Recht und Handelsrecht
- Gesellschaftsrecht
- Arbeitsrecht
- Steuerrecht (Grundlagen)
4. Unternehmensführung
In diesem Bereich zeigst du, dass du strategische und operative Führungsaufgaben durchdringst:
- Unternehmensplanung und -organisation
- Personalmanagement
- Projektmanagement
- Qualitätsmanagement
Bewertung Teil 1:
Jeder der vier Bereiche wird einzeln bewertet. Du benötigst in jedem Bereich mindestens 50 Punkte (von 100), um Teil 1 zu bestehen. Der Durchschnitt aller vier Bereiche ergibt deine Gesamtnote für Teil 1.
Im zweiten Prüfungsteil zeigst du, dass du komplexe industrielle Situationen analysieren und Lösungen entwickeln kannst. Die Aufgaben sind praxisnah und industriespezifisch gestaltet.
Prüfungsformat Teil 2:
Schriftlich:
- 2 Situationsaufgaben (Teil 1 und Teil 2)
- Je 240 Minuten pro Teil
- Jeder Teil findet an einem separaten Prüfungstag statt
- Fallstudien aus der Industriepraxis
Mündlich:
- Situationsbezogenes Fachgespräch (30 Minuten)
- Präsentation und Diskussion einer betrieblichen Problemstellung
Die fünf Handlungsbereiche:
1. Finanzwirtschaft im Industrieunternehmen
Du planst und bewertest Investitionen und steuerst finanzielle Prozesse im industriellen Kontext:
- Investitionsrechnung und -controlling
- Finanzierungsformen
- Liquiditätsmanagement
- Budgetplanung und -kontrolle
2. Produktionsprozesse
Du gestaltest und optimierst industrielle Fertigungsabläufe:
- Produktionsplanung und -steuerung
- Fertigungsverfahren und Arbeitsvorbereitung
- Qualitätssicherung in der Produktion
- Lean Production und kontinuierliche Verbesserung
3. Marketing und Vertrieb
Du entwickelst Marketingstrategien und steuerst den Vertrieb im industriellen Umfeld:
- B2B-Marketing und Marktanalyse
- Vertriebssteuerung
- Customer Relationship Management
- Angebotskalkulation
4. Wissens- und Transfermanagement
Du organisierst den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit im Unternehmen:
- Wissensmanagement-Systeme
- Informationsflüsse gestalten
- Change Management
- Organisationsentwicklung
5. Führung und Zusammenarbeit
Du beweist deine Führungskompetenz und Sozialkompetenz im industriellen Umfeld:
- Mitarbeiterführung und -motivation
- Kommunikation und Konfliktmanagement
- Teamentwicklung
- Moderations- und Präsentationstechniken
Das situationsbezogene Fachgespräch:
In der mündlichen Prüfung präsentierst du eine industrielle Problemstellung und diskutierst diese mit dem Prüfungsausschuss:
Ablauf:
- Präsentation (ca. 10 Minuten): Du stellst eine Fallsituation vor und erläuterst deine Lösungsansätze
- Fachgespräch (ca. 20 Minuten): Die Prüfer stellen Fragen und diskutieren mit dir über deine Lösungen
Themen des Fachgesprächs:
Das Fachgespräch knüpft an die schriftlichen Situationsaufgaben an. Du kannst aus zwei Themenvorschlägen wählen, die dir ca. 30 Minuten vor dem Gespräch vorgelegt werden.
Bewertung Teil 2:
Die beiden schriftlichen Situationsaufgaben werden separat bewertet – jede Prüfung bringt maximal 100 Punkte.
Zum Bestehen benötigst du:
- Insgesamt mindestens 100 Punkte aus 200 möglichen Punkten (50%)
- Ein Ausgleich zwischen beiden Prüfungen ist möglich
Das bedeutet: Wenn du in einer Situationsaufgabe schwächer abschneidest, kannst du dies durch eine stärkere Leistung in der anderen Aufgabe ausgleichen.
Das Fachgespräch fließt zusätzlich in die Gesamtnote ein und muss ebenfalls mit mindestens 50 Punkten bestanden werden.
Am Ende deiner Weiterbildung bereiten wir dich in einem speziellen Prüfungsvorbereitungsmodul gezielt auf beide Prüfungsteile vor. Dieses Modul ist in zwei Bereiche gegliedert:
Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung
Original IHK-Prüfungen
Du bearbeitest echte Prüfungsaufgaben der vergangenen Jahre und entwickelst ein Gespür für Format und Schwierigkeitsgrad.
Probeklausuren
Unter realistischen Bedingungen schreibst du Probeklausuren und erhältst detailliertes Feedback.
Zeitmanagement-Training
Du lernst, deine Zeit in der Prüfung optimal einzuteilen und alle Aufgaben sicher zu bearbeiten.
Lösungsstrategien
Wir zeigen dir bewährte Strategien für verschiedene Aufgabentypen.
Vorbereitung auf die mündliche Prüfung
Simulierte Fachgespräche
Du übst die mündliche Prüfungssituation mit erfahrenen Dozenten und bekommst wertvolle Tipps.
Präsentationstechniken
Du lernst, wie du deine Lösungsansätze überzeugend präsentierst.
Feedback und Optimierung
Wir geben dir individuelles Feedback zu deiner Performance.
Bestehensregeln:
- Teil 1: Alle vier Bereiche müssen mit mindestens 50 Punkten bestanden werden
- Teil 2:
- Die beiden schriftlichen Situationsaufgaben ergeben zusammen 200 Punkte
- Du benötigst insgesamt mindestens 100 Punkte (50%)
- Ein Ausgleich zwischen beiden Prüfungen ist möglich
- Das Fachgespräch muss zusätzlich mit mindestens 50 Punkten bestanden werden
- Beide Teile müssen erfolgreich absolviert werden
Wiederholungsmöglichkeiten:
Solltest du einen Prüfungsteil nicht bestehen, kannst du diesen zweimal wiederholen. Du musst nur die nicht bestandenen Bereiche erneut ablegen.
Gesamtnote:
Deine Abschlussnote errechnet sich aus dem Durchschnitt von Teil 1 und Teil 2. Die IHK stellt dir nach bestandener Prüfung ein Zeugnis mit detaillierter Notenübersicht aus.
Ob Vollzeit oder berufsbegleitend, mit Bildungsgutschein oder Aufstiegs-BAföG – finde heraus, welcher Weg zu deiner Lebenssituation passt.
Wir zeigen dir, wie du bis zu 75% Förderung erhältst und welche Voraussetzungen du für den Start mitbringen musst.
Für die Zulassung zur Industriefachwirt-Prüfung gibt es verschiedene Wege. Die IHK prüft individuell, ob du die Voraussetzungen erfüllst.
Deine Zugangswege zur Prüfung:
Weg 1: Mit kaufmännischer oder industrieller Ausbildung
Du hast eine dreijährige kaufmännische, verwaltende oder industriell-technische Ausbildung abgeschlossen? Dann kannst du direkt zur Prüfung zugelassen werden – ohne zusätzliche Berufspraxis.
Beispiele für passende Ausbildungen:
- Industriekaufmann/-frau
- Industriemechaniker/in
- Mechatroniker/in
- Elektroniker/in für Betriebstechnik
- Zerspanungsmechaniker/in
Weg 2: Mit anderer dreijähriger Ausbildung + 1 Jahr Berufspraxis
Du hast eine andere dreijährige Ausbildung abgeschlossen? Dann benötigst du zusätzlich mindestens ein Jahr Berufserfahrung in industriellen, kaufmännischen oder technischen Tätigkeiten.
Was zählt als relevante Berufspraxis:
- Tätigkeiten in Produktion, Fertigung, Qualitätssicherung
- Aufgaben in Einkauf, Vertrieb, Logistik
- Arbeitsvorbereitung und Produktionsplanung
- Technische Sachbearbeitung
- Projektassistenz im industriellen Umfeld
Weg 3: Mit sonstiger Ausbildung + 2 Jahre Berufspraxis
Du hast eine Ausbildung in einem anderen Bereich absolviert? Mit mindestens zwei Jahren relevanter Berufserfahrung im industriellen, kaufmännischen oder technischen Bereich kannst du zur Prüfung zugelassen werden.
Weg 4: Ohne Ausbildung mit 3 Jahren Berufspraxis
Auch ohne formale Berufsausbildung ist der Zugang möglich: Du benötigst dann mindestens drei Jahre einschlägige Berufstätigkeit in industriellen, kaufmännischen oder technischen Bereichen.
Wichtig zu wissen:
Die IHK prüft individuell, ob deine Berufserfahrung für die Zulassung ausreicht. Dabei kommt es auf die Inhalte deiner bisherigen Tätigkeiten an – nicht nur auf die Dauer. Wir unterstützen dich gerne bei der Klärung deiner Zulassungsvoraussetzungen und helfen dir bei der Zusammenstellung der notwendigen Nachweise.
Die IHK-Prüfung findet bundesweit zweimal jährlich statt. Die Anmeldung erfolgt eigenständig bei deiner zuständigen IHK.
Prüfungstermine:
- Frühjahrstermin: März/April
- Herbsttermin: September/Oktober
Anmeldung:
Du meldest dich 3-4 Monate vor dem Prüfungstermin bei deiner IHK an und reichst die erforderlichen Nachweise ein.
Detaillierte Informationen zum Anmeldeprozess, Fristen und Prüfungsgebühren findest du in unseren FAQ
Wir bieten dir flexible Lernmodelle, die zu deiner Lebenssituation passen. Alle Formate kombinieren Live-Webinare mit Selbstlernphasen nach unserem bewährten 50/50-Konzept.
Vollzeit-Kurs: 12 Wochen zum Ziel
Konzentriere dich voll auf deine Weiterbildung und erreiche deinen Abschluss in nur 12 Wochen.
Das Wichtigste:
- Montag bis Freitag, 08:45-12:30 Uhr Live-Vorlesung + 13:30-15:30 Uhr Selbstlernphase
- Ideal für Arbeitssuchende und Karrierewechsler
- Zeitaufwand: ca. 40 Wochenstunden
Berufsbegleitend: Neben dem Job zum Erfolg
Lerne parallel zu deiner Berufstätigkeit – in 18 Monaten zum Abschluss.
Das Wichtigste:
- Abendkurse: Di/Do, 18:00-21:00 Uhr + Sa, 09:00-14:00 Uhr
- Ideal für Berufstätige
- Zeitaufwand: ca. 15-20 Wochenstunden
Individuell: Maximale Flexibilität
Lerne wann und wo du willst – komplett nach deinem eigenen Tempo.
Das Wichtigste:
- Freie Zeiteinteilung
- Ideal für Schichtarbeiter, Eltern, Berufstätige mit wechselnden Arbeitszeiten
- Zeitaufwand: nach eigenem Tempo
Ausführliche Informationen zu allen Lernformaten, technischen Voraussetzungen und unserem 50/50-Lernkonzept findest du in unseren FAQ
Deine Weiterbildung zum Industriefachwirt wird umfassend gefördert. Mit dem Aufstiegs-BAföG kannst du bis zu 75% der Kurskosten finanzieren – unabhängig von deinem Einkommen.
Die wichtigsten Fördermöglichkeiten:
- Aufstiegs-BAföG: Bis zu 75% Förderung (50% Zuschuss + 50% zinsgünstiges Darlehen)
- Meisterbonus: Bis zu 3.000 € in Bayern (andere Bundesländer variieren)
- Steuerliche Absetzbarkeit: Vollständig als Werbungskosten
- Bildungsgutschein: Bei Arbeitslosigkeit möglich
- Bildungsprämie: Bei niedrigem Einkommen
Detaillierte Informationen zu Fördermöglichkeiten, Rechenbeispielen und Antragsstellung findest du in unseren FAQ
Häufige Fragen zu Voraussetzungen & Start
Kann ich ohne Ausbildung Industriefachwirt werden?
Ja, mit mindestens 3 Jahren einschlägiger Berufspraxis in industriellen, kaufmännischen oder technischen Bereichen kannst du zur Prüfung zugelassen werden.
Wird meine technische Ausbildung anerkannt?
Ja, technische Ausbildungen im industriellen Bereich sind als Zulassungsvoraussetzung anerkannt.
Kann ich während der Weiterbildung arbeiten?
Im nebenberuflichen Format auf jeden Fall – das ist genau dafür konzipiert. Im Vollzeit-Format ist paralleles Arbeiten aufgrund des hohen Zeitaufwands schwierig.
Wann starten die nächsten Kurse?
Wir bieten regelmäßig neue Kursstarts an. Kontaktiere uns für die aktuellen Termine.
Weitere Fragen? Schau in unsere FAQ-Sektion oder melde dich direkt bei uns.
Zusammenfassung: Dein Weg zum Industriefachwirt
- Vier Wege zur Zulassung: Kaufmännische/technische Ausbildung, sonstige Ausbildung + Berufspraxis, andere Ausbildung + 2 Jahre Praxis, oder 3 Jahre Berufspraxis
- Vollzeit-Kurs: 12 Wochen intensiv, ideal für Arbeitssuchende
- Nebenberuflich: 18 Monate flexibel, perfekt für Berufstätige
- 50/50-Lernkonzept: Live-Webinare + Selbstlernphasen
- Förderung bis 75%: Aufstiegs-BAföG, Meisterbonus, steuerliche Absetzbarkeit
- Persönliche Beratung: Wir unterstützen dich bei allen Fragen
Starte jetzt deine Weiterbildung zum geprüften Industriefachwirt IHK – wir begleiten dich zum Erfolg!
Erfahre, wie unser bewährtes 50/50-Konzept aus Live-Webinaren und Selbstlernphasen funktioniert und warum digitales Lernen dich flexibel und trotzdem optimal auf die IHK-Prüfung vorbereitet. Wir begleiten dich von der ersten Unterrichtsstunde bis zum erfolgreichen Abschluss.
Bei Input Education lernst du 100% digital und praxisnah. Unsere Lernplattform kombiniert Live-Webinare mit Selbstlernphasen nach unserem bewährten 50/50-Konzept und bereitet dich optimal auf deine IHK-Prüfung vor.
Was dich erwartet:
- Interaktive Live-Webinare mit erfahrenen Dozenten
- Flexible Selbstlernphasen mit umfangreichen Materialien
- Praxisnahes Lernen am industriellen Musterunternehmen
- Persönliche Betreuung während der gesamten Weiterbildung
- 24/7 Zugriff auf die Lernplattform
Detaillierte Informationen zu unserem Lernkonzept, den Lernmaterialien, technischen Voraussetzungen und unserem 50/50-Konzept findest du in unseren FAQ
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